Spanische Gesetzgeber erhalten BTC in einem „Krypto für den Kongress“-ähnlichen Projekt

Erst Anfang dieser Woche hatte die Chamber of Digital Commerce 50 Dollar in Bitcoin (BTC) an jeden US-Senator und Vertreter des Landes geschickt. Davon inspiriert haben sich die in Spanien ansässigen Krypto-Befürworter dazu entschlossen, das Gleiche zu tun.

Ein guter Plan, originell oder nicht

Die spanische Tageszeitung ABC berichtete gestern in einem Bericht, dass der Kongress der Abgeordneten, das spanische Unterhaus, alle seine Abgeordneten genau 1 Euro in BTC erhalten habe. Dies ist Teil einer Kampagne von Tutelles, einer symbolisierten Plattform, die laut Bitcoin Era mit Observatorio Blockchain, einer Krypto-Nachrichtenseite, zusammenarbeitet.

Diese Kampagne ähnelt der Kampagne „Crypto for Congress“, die in den USA gestartet wurde. Es ist jedoch nicht ganz klar, ob es sich dabei um Zufall oder Inspiration handelt.

Der Versuch, die Verwendungen und Funktionen von Kryptographie hervorzuheben

Krypto für den Kongress, die am Montag angekündigt wurde, hat die Chamber of Digital Commerce, eine Krypto-Befürwortungsgruppe, bekannt gegeben, dass sie 50 Dollar in BTC an jedes Mitglied des Kongresses in den USA schickt. Offensichtlich ging es bei einem so geringen Spendenbetrag nicht darum, einen von ihnen zu bestechen.

Stattdessen will die Kampagne den Gesetzgebern helfen, die Feinheiten der Funktionsweise der Krypto-Währung zu verstehen. Neben diesem Geld hatte die Chamber of Digital Commerce jedem Kongressmitglied eine Reihe von Schulungs-Tools zu Bitcoin geschickt.

Im gleichen Sinne gab Miguel Caballero, der Gründer von Tutellus, den Abgeordneten von Spanien eine kleine Erklärung. Er erklärte, dass viele von ihnen zwar wahrscheinlich über einige Erfahrung mit Kryptographie und deren Verwendung verfügen würden, dass diese Kampagne jedoch darauf abziele, denjenigen, die mit dieser neuen Form des Geldes nicht vertraut sind, eine Möglichkeit zu bieten, sich mit ihr vertraut zu machen. Dies kam über den ABC-Artikel.

EU-Ausrüstung für den digitalen Euro

Die Vertrautheit mit Kryptographie wird ein immer wichtigerer Aspekt, insbesondere für Spanien, das Mitglied der Eurozone ist. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, gab letzte Woche eine Erklärung ab, in der sie erklärte, dass die EZB darauf vorbereitet sein müsse, einen digitalen Euro herauszugeben. Diese Ankündigung ging einher mit der Veröffentlichung eines umfassenden Berichts, in dem detailliert dargelegt wurde, wie die Einführung des digitalen Euro aussehen würde. Öffentliche Konsultationen zu diesem Thema sollen am 12. Oktober 2020 beginnen.

Caballero erklärte, dass ein digitaler Euro in greifbare Nähe gerückt sei, und ist überzeugt, dass sich die Abgeordneten als Vertreter der Bürger sowohl der Risiken als auch der Vorteile von Kryptowährungen insgesamt bewusst sein müssen.